Stadtentwicklungs- und Rahmenplanung erfordert die Formulierung von
Leitlinien der räumlichen Gestaltung und ist Grundlage für die
städtebauliche Planung. Sie verknüpft die räumlichen Auswirkungen
gesamtgesellschaftlicher Prozesse mit den konkreten Problemlagen
vor Ort.

Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Entwicklungschancen und
Handlungsspielräume zu ermitteln, aber auch Grenzen der Umsetzbarkeit
zu definieren und konkrete Lösungsvorschläge zu entwickeln. Die
Belange der Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung sind zu
integrieren und in eine räumliche und zeitliche Strategie umzusetzen.

Wir unterstützen unsere Auftraggeber sowohl bei der Erstellung gesamt-
und teilstädtischer Entwicklungskonzepte als auch bei sektoralen
Rahmenplänen, z.B. für die Themenfelder Gewerbe und Wohnungsbau
oder das Bahnhofsumfeld. Zukunftsfähige Siedlungsstrukturen bilden
die Grundlage für eine am Wohl der Allgemeinheit ausgerichteten
städtebaulichen Entwicklung.



Rahmenplan Innenstadt
Winsen

Auftraggeber: Stadt Winsen (Luhe), laufend



Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" 2016 ist die Voraussetzung geschaffen worden, die Innenstadt von Winsen (Luhe) ganzheitlich weiterzuentwickeln.

Mit Hilfe eines städtebaulichen Rahmenplanes wird nun die konzeptionelle Grundlage geschaffen, wie den vorhandenen städtebaulichen Missständen und den zukünftigen Herausforderungen für die Winsener Innenstadt begegnet werden kann. Der Rahmenplan zeigt thematische Strategien zur Weiterentwicklung auf und konkretisiert Maßnahmen aus dem ISEK Winsen2030 sowie den durchgeführten vorbereitenden Untersuchungen (VU 2015).

Der Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung und Umgestaltung der zentralen Einkaufsstraße unter Berücksichtigung des gut erhaltenen historischen Stadtgrundrisses. Weiterhin liegt ein Fokus auf der Gestaltung von Freiräumen unter Einbezug der landschaftlichen Besonderheit durch die Innenstadtlage am Flusslauf der Luhe.


Masterplan Südliche Innenstadt
Winsen

Auftraggeber: Stadt Winsen (Luhe), laufend



Die Stadt Winsen (Luhe) hat in der ersten Jahreshälfte 2015 eine vorbereitende Untersuchung mit integriertem städtebaulichem Entwicklungskonzept für die Innenstadt erarbeitet. Um ein mögliches Sanierungsgebiet nicht zu groß werden zu lassen, wurde eine Konzentration auf den Bereich der nördlichen Innenstadt innerhalb des Stadtrings empfohlen.

Da aber im weiter südlich gelegenen Bahnhofsumfeld und in der Bahnhofstraße erhebliche städtebauliche Missstände aufgezeigt wurden, sollen für diesen Bereich nun konkrete Handlungs- und Steuerungsmöglichkeiten geprüft und Maßnahmen entwickelt werden.

Mit dem städtebaulichen Masterplan werden auf Basis einer kleinräumigen Fortführung der Bestandsanalyse nun Handlungsbedarfe und Entwicklungspotenziale aufgezeigt und mit Eigentümern, Gewerbereibenden und Bewohnern im Plangebiet sowie der interessierten Öffentlichkeit rückgekoppelt


Vorbereitende Untersuchungen mit integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept Innenstadt/Schlossbereich Ahrensburg

Auftraggeber: Stadt Ahrensburg, laufend



Für die Stadt Ahrensburg ergeben sich durch die Aufnahme in das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" besondere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Besonderheit und das Alleinstellungsmerkmal der Ahrensburger Innenstadt ist der unverkennbare barocke Stadtgrundriss mit prägenden, denkmalgeschützten Gebäuden und Parkanlagen.

Die Innenstadt muss dabei sowohl in ihrer Funktionsvielfalt als auch in ihrer stadträumlichen Besonderheit behutsam weiterentwickelt und gestärkt werden. Hierbei gilt es Perspektiven für die Ahrensburger Innenstadt aufzuzeigen, die sich im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und aktuellen Herausforderung wie dem Strukturwandel des Einzelhandels, der Nachfrage nach innerstädtischen Wohnangeboten im demographischen Wandel oder dem Klimawandel bewegen.

Neben der fachlichen Erarbeitung der vorbereitenden Untersuchung (VU) mit integriertem ISEK spielt insbesondere die Verzahnung mit dem Beteiligungsverfahren eine wichtige Rolle.



Rahmenplan Innenstadt Osterholz-Scharmbeck -
ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Auftraggeber: Stadt Osterholz-Scharmbeck, 2015-2016



Mit dem Rahmenplan Innenstadt wurde eine Entwicklungsstrategie für die Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck erarbeitet. Durch die allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen sowie die Lage im Ballungsraum Bremen sieht sich die Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck mit einer rückläufigen Handelsattraktivität konfrontiert.

Zugleich gibt es mit Umstrukturierungsabsichten der Kirche mitten in der Innenstadt neue Impulse, die es zu nutzen gilt. Mit einem breit angelegten Beteiligungsprozess konnte ein Produkt erarbeitet werden, dass umfangreich alle zentralen Themen der Stadtentwicklung zusammenfasst.

Es wurden u.a. Lösungsansätze erarbeitet, wie Stadträume und Grünflächen zur Verweilqualität beitragen können und inwiefern sich neue Gebäude bzw. Gebäudeensemble sich in die Innenstadt und örtlichen Besonderheiten einfügen.



Vorbereitende Untersuchung mit integriertem städtebaulichen
Entwicklungskonzept Stadtkern Schenefeld

Auftraggeber: Stadt Schenefeld, 2015-2016



Für den Bereich des Schenefelder Stadtkern werden Vorbereitende Untersuchungen sowie ein Entwicklungskonzept erarbeitet, da die Stadt Schenefeld mit dem Stadtkern in das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen wurde.

Der Stadtkern von Schenefeld unterscheidet sich erheblich von den Zentren anderer Städte. Aufgrund seiner jungen Entstehungsgeschichte in der Zeit zwischen 1955 bis 1990 gibt es weder prägende historische Gebäudestrukturen, noch gibt es eine typische Fußgängerzone bzw. Einkaufsstraße. So besteht der Stadtkern aus einzelnen Funktionen, die nebeneinander bestehen: einem Einkaufszentrum in einem gewerblich geprägten Umfeld im Norden sowie vielen öffentlichen Einrichtungen und Wohnangeboten im Süden.

Diese Bereiche werden von einer breiten Verkehrsachse getrennt. Ziel ist es durch Maßnahmen einen lebendigen Stadtkern zu gestalten, der über eine stadträumliche Dichte sowie entsprechende Funktionen verfügt. Die Erarbeitung erfolgt unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit von Jung bis Alt.



Perspektivplan Fliegerhorst
Diepholz

Auftraggeber: Stadt Diepholz, 2015-2016



In Kooperation mit der DSK – Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft erfolgte die Erstellung eines Perspektivplanes für das Areal des Fliegerhorstes in Diepholz.

Im Rahmen der Perspektivplanung werden neben der Zusammentragung wichtiger Datengrundlagen und Analyse des Geländes sowie des Standortes Diepholz im regionalen Kontext Nutzungsperspektiven für die zukünftig nicht mehr militärisch genutzten Flächen des Fliegerhorstes abgeleitet.

Dabei gilt es tragfähige Nutzungsszenarien zu entwickeln, die Richtungen und Möglichkeiten aufzeigen, aber auch noch auf Veränderungen in den kommenden Jahren reagieren können.
In einem dialogorientierten Beteiligungsprozess werden verschiedene Institutionen und die Diepholzer Stadtgesellschaft in den Ideenfindungsprozess eingebunden.


Integriertes Entwicklungskonzept Winsen
mit vorbereitenden Untersuchungen

Auftraggeber: Stadt Winsen (Luhe), 2015



In Kooperation mit der DSK – Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft erfolgte die Erarbeitung eines gesamtstädtischen ISEKs mit einem Fokus auf die Entwicklungspotenziale der Innenstadt in Verbindung mit Vorbereitenden Untersuchungen für die Innenstadt.

Durch die Lage in der Metropolregion Hamburg sowie der landschaftlichen Lage an der Elbe eröffnet sich für die Stadt Winsen (Luhe) die Chance, positive Impulse für die Zukunft zu setzen. Neben einer umfassenden Analyse und einer reger Beteiligung der Winsener Bevölkerung am Entwicklungsprozess Winsen 2030 wurden Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die dem besonderen Charakter Winsens mit einer Innenstadt am Landschaftsraum sowie einem hohen Anteil an historischer Bausubstanz gerecht werden.

Als Empfehlungen wurde ein Vorschlag zur Abgrenzung eines Sanierungsgebietes erarbeitet. Das Konzept ist Grundlage zur Einwerbung von Städtebauförderungsmitteln für das Programme "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren".



Städtebaulich-freiraumplanerisches Entwicklungskonzept zwischen Marienstraße / Lookenstraße und Lookentor, Lingen

Auftraggeber: Stadt Lingen Ems, 2015



Durch die Entwicklung der Mall "Lookentor" in der Lingener Innenstadt haben die angrenzenden Hofinnenbereiche erheblich an Funktion und Bedeutung verloren. Auslöser für die Quartiersentwicklung ist die ungenutzte Freifläche "Parkhügel" auf dem Parkhaus, die mit dem Bau der Mall aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwand. Es zeichnen sich erste städtebauliche Missstände und Funktionsverluste in Form von Leerständen und verwahrlosten Grünflächen ab. Durch eine aktive Bürgerschaft wird dieser Handlungsbedarf aktuell thematisiert. Öffentliche Aktionen und Befragungen in der Lingener Bürgerschaft haben diesen Raum wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Gasse, Schumacher, Schramm begleitet BPW baumgart+partner den Prozess zur Erarbeitung eines städtebaulich- freiraumplanerischen Entwicklungskonzeptes. Gemeinsam mit Anliegern und Eigentümern sowie der interessierten Öffentlichkeit werden die Problemlagen und Handlungsspielräume erörtert und Lösungsvarianten diskutiert.



Integriertes Entwicklungskonzept
"Altstadt" Mölln

Auftraggeber: Stadt Mölln, 2014-2015



Anlässlich der Aufnahme der Stadt Mölln in das Städtebauförderungsprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" wurde ein ISEK Altstadt mit einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung entwickelt. Dabei gilt es die bisher erarbeiteten Inhalte aus dem gesamtstädtischen ISEK, dem Wohnungsmarktkonzept, der Vorbereitenden Untersuchung und dem Verkehrskonzept weiter zu konkretisieren und auf eine tragfähige Basis zu stellen.

Insbesondere die Entwicklung der Altstadt vor dem Hintergrund der denkmalpflegerischen Aspekte und der energetischen Aspekte stellt dabei eine Herausforderung dar. Die Strategie sieht vor zunächst wichtige öffentliche Räume den alltäglichen Anforderungen anzupassen, Aufenthaltsqualitäten zu erhöhen und die Benutzbarkeit zu steigern. Dabei gilt es sowohl die zentrale Achse mit der Hauptstraße in den Fokus zu rücken, als auch die besondere Wasserlage Möllns stärker erlebbarer zu machen.



Integriertes Städtebauliches Handlungskonzept
Havixbeck

Auftraggeber: Stadt Havixbeck, 2013-2014



Das Integrierte Städtebauliche Handlungskonzept für die Gemeinde Havixbeck soll als Handlungsrahmen für die nächsten Jahre eine zukunftsfähige Entwicklung der Ortsmitte sowie der Wohn- und Gewerbequartiere ermöglichen und konkrete Maßnahmen entwickeln und bündeln.

Zentrale Handlungsfelder sind die Stärkung der Ortsmitte und der Umgang mit Leerständen, die Schaffung neuer Wohnraumangebote, die Verbesserung der Vernetzung zwischen den Wohnlagen, dem Bahnhof und der Ortsmitte sowie die stärkere Einbindung des Sandsteinmuseums in den städtischen Kontext und gleichzeitige Weiterentwicklung des Kulturstandortes für die gesamte Region.



Integriertes Handlungs- und Maßnahmenkonzept
Coesfeld

Auftraggeber: Stadt Coesfeld, 2012-2013



Die Entwicklung der Coesfelder Innenstadt steht heute und in den nächsten Jahren vor neuen Herausforderungen: Internethandel und Einkaufszentren wie z. B. in Münster machen der Innenstadt Konkurrenz, der Anteil inhabergeführter Geschäfte sinkt, der demografische Wandel erhöht bereits heute die Nachfrage nach zentralen Wohnangeboten und die Bedeutung des Radverkehrs wird durch die Elektromobilität weiter zunehmen.

Das Konzept soll unter anderem Antworten liefern, wie die Attraktivität der Innenstadt weiter gesteigert werden kann, welche Maßnahmen dazu beitragen den Flusslauf der Berkel sichtbarer zu machen, wie eine Aufwertung der innerstädtischen Wohnbereiche zur Belebung beitragen kann und welche neuen Angebote für Jung und Alt entstehen müssen. Neben kurzfristigen Projekten mit hoher Priorität sollen auch längerfristige Ziele mit einer Perspektive bis zum Jahr 2025 benannt werden.



Rahmenplanung Innenstadt
Rheine

Auftraggeber: Stadt Rheine, 2011-2014



Die Stadt Rheine steht vor strukturellen und funktionalen Herausforderungen. Insbesondere die Innenstadt mit ihrem historischen Stadtbild, dem Handelsangebot und den sonstigen zentrenstabilisierenden Nutzungen haben sich seit geraumer Zeit nur wenig verändert. Es ist ein öffentlich gefühlter Entwicklungsrückstand offensichtlich. Demgegenüber steht ein innerstädtisches Einkaufszentrum in zentraler Lage in der Projektphase und wird erheblichen Einfluss auf die Attraktivität, aber auch auf das Gleichgewicht innerhalb der Innenstadt nehmen.

Im Auftrag der Stadt Rheine konzipiert BPW baumgart+partner einen Rahmenplan Innenstadt, der als zukünftige Umsetzungsstrategie entwickelt wird. Hierzu werden in mehreren Beteiligungsveranstaltungen die lokalen Akteure wie auch die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert Ideen in den Prozess mit einzubringen. Das Endprodukt wird neben Leitzielen, Handlungsfeldern und einem Maßnahmenplan auch eine Finanzierungsstrategie umfassen.



Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Eutin

Auftraggeber: Stadt Eutin, 2012





Für Eutin als Mittelzentrum der Region sowie als Kreisstadt des Kreises Ostholstein ergeben sich spezifische Herausforderungen, die bei der Konzipierung von zukünftigen Entwicklungsstrategien berücksichtigt werden müssen. Die Bedeutung Eutins in der Region gilt es weiterhin zu stärken, den Strukturwandel, insbesondere unter Berücksichtigung der Entwicklungen im ländlichen Raum, zu bewältigen.

Auf Grund der Lage in der Holsteinischen Schweiz, der Nähe zu den Ostseebädern und der historischen Altstadt mit Schloss am See liegen große Potenziale in den Bereichen Freizeit, Kultur und Tourismus, die jedoch stärker herausgearbeitet werden müssen. Ferner gilt es auch die Aspekte des demografischen Wandels zu berücksichtigen und die Möglichkeit zur Klimaanpassung zu nutzen.

BPW baumgart+partner konzipiert und erarbeitet ein gesamtstädtisches integriertes Handlungskonzept. Es wurden 20 Entwicklungsziele sowie 12 räumliche Schwerpunktbereiche herausgearbeitet. Neben einer umfangreichen Beteiligung der lokalen Akteure in Expertengesprächen und Arbeitskreisen wurden die Bürgerinnen und Bürger in mehreren Veranstaltung in einem offenen Dialog über den Prozess informiert und konnten eigene Ideen und Maßnahmen entwickeln. Im Verfahren wurde ebenfalls die erfolgreiche Bewerbung Eutins zur Landesgartenschau 2016 begleitet.



Wohnungsmarktanalyse
Ibbenbüren

Auftraggeber: Stadt Ibbenbüren, 2012



Aufgrund der demografischen Wandels und der damit einher gehenden Veränderung der Haushaltsstruktur wird sich in Ibbenbüren zukünftig die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt verändern. Gleichzeitig gewinnen auf der Angebotsseite die vorhandenen Wohnungsbestände an Bedeutung. Wohnraumüberhänge in einzelnen Segmenten oder Ortsteilen können mit Angebotsdefiziten in Wohnungsteilmärkten oder bestimmten Ortsteilen einhergehen. Das Nebeneinander von Schrumpfung und Wachstum auf engstem Raum erfordert differenzierte Strategieansätze.

BPW hat daher die spezifische Situation des Ibbenbürener Wohnungsmarktes auf Ortsteilebene analysiert und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet, die mit einem Kreis von Experten aus Wohnungswirtschaft und Verwaltung diskutiert, überprüft und weiter entwickelt wurden. Darüber hinaus wurden die vorhandenen Wohnbauflächenpotenziale den zukünftigen Wohnungsbedarfen gegenübergestellt und Strategien für die zukünftige Flächenentwicklung vorgeschlagen.


Integriertes Stadtentwicklungskonzept Ochtrup
Vorbereitende Untersuchung Innenstadt

Auftraggeber: Stadt Ochtrup, 2011-2012







Die Stadt Ochtrup ist das kleinste Mittelzentrum in Nordrhein-Westfalen, erfüllt jedoch wichtige Versorgungsfunktionen für die umliegenden Gemeinden. Der Stadtkern liegt im Fokus der Stadtentwicklung. So wirken sich schon heute Leerstände in der Fußgängerzone negativ auf das Stadtbild und die Anziehungskraft der Innenstadt aus. Es fehlt an attraktiven Angeboten und Aufenthaltsmöglichkeiten. Eine zusätzliche planerische Herausforderung ist die geplante Erweiterung des bestehenden Fabrikverkaufs in Ochtrup – dem Euregio Outlet Center (EOC) nicht weit entfernt vom historischen Stadtzentrum.

BPW baumgart+partner hat ein Konzept erarbeitet, welches zehn städtebauliche Schwerpunktbereiche definiert in denen themenübergreifende Maßnahmen gebündelt werden. Das Stadtentwicklungskonzept Ochtrup dient als konkreter Handlungsrahmen für die Sicherung der historischen Innenstadt als Einkaufs- und Wohnstandort. Diese wurden u. a. in einer Bürgerwerkstatt, einem Stakeholderworkshop und einzelnen Arbeitskreisen entwickelt. Zusätzlich wurde der Prozess und die Moderation zur Gründung einer Immobilienstandortgemeinschaft begleitet. Auf Grundlage des STEK konnten Städtebaufördermittel in Höhe von 2,2 Mio. Euro eingeworben werden.

Um die Investitionshemmnisse der privaten Akteure über die steuerliche Abschreibung bei der Modernisierung und Instandsetzung ihrer Gebäude und Grundstücke anzustoßen, wurde ein Sanierungsgebiet ausgewiesen. BPW baumgart+partner hat hierfür die vorbereitende Untersuchung gemäß § 141 BauGB erstellt. Die bereits erarbeiteten Inhalte aus dem STEK bildeten hier die wesentliche Grundlage. Weiterhin wurde der Gebäudezustand bewertet, die Eigentümerstruktur dargestellt und analysiert sowie die städtebaulichen Missstände benannt. Aufbauend hierauf wurde ein Maßnahmenkonzept entwickelt, dass mit Eigentümern und Interessierten rückgekoppelt wurde. Abschließend wurde die Maßnahmen in einer Kosten- und Finanzierungsplanung zusammengeführt und vom Rat der Stadt beschlossen.



Stadtentwicklungsprogramm
Ibbenbüren 2040

Auftraggeber: Stadt Ibbenbüren, 2010





Als Vorbereitung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes und als langfristige Leitlinie für die städtische Entwicklung hat die Stadt Ibbenbüren ein Stadtentwicklungsprogramm mit dem Zeithorizont 2040 aufgestellt. Auch wenn Ibbenbüren in den letzten Jahren eine positive Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung verzeichnete, so stellen insbesondere der demografische Wandel, der fortschreitende Strukturwandel, die Nachhaltigkeit (auch im Hinblick auf Ressourcen- und Kostenfaktoren) sowie der zunehmende interkommunale Wettbewerb große Herausforderungen dar.

BPW baumgart+partner erarbeitete ein Programm mit insgesamt 54 Oberzielen. Darauf aufbauend wurden über 200 strategische oder projektbezogene Maßnahmen und Projekte mit unterschiedlichen Prioritäten entwickelt die im Programm enthalten sind und entsprechend seiner Leitbildfunktion eine Grundlage für das politische und administrative Handeln der Stadt Ibbenbüren in den kommenden Jahrzehnten bilden. Bestandteil des Prozesses war eine intensive Bürgerbeteiligung. Auf insgesamt 3 Bürgerforen sowie 6 themen- und ortsspezifischen Werkstätten hatten die Ibbenbürener Bewohnerinnen und Bewohner Gelegenheit, aktiv die Leitlinien der Stadtentwicklung mitzubestimmen und selber Projektvorschläge zu machen. Das Stadtentwicklungsprogramm erhielt den Innovationspreis der NRW Bank.



Integriertes städtisches Entwicklungskonzept
Ritterhude

Auftrageber: Gemeinde Ritterhude, 2008



Die Entwicklung der niedersächsischen Gemeinde Ritterhude ist in den vergangenen Jahrzehnten als dynamisch zu beschreiben. Die positive Einwohner- und Beschäftigtenentwicklung wurde zum einen durch die räumliche Nähe zum Oberzentrum Bremen und zum anderen durch ein attraktives, intaktes Ortsbild sowie durch die Lage innerhalb der vielfältigen Landschaftsräume begünstigt. Nichtsdestotrotz sieht sich die Gemeinde mit den veränderten Rahmenbedingungen wie Strukturwandel, Regionalisierung sowie Steigerung der Mobilität und der demografische Entwicklung konfrontiert.

Beauftragt durch die Gemeinde Ritterhude erstellte BPW baumgart+partner ein übergreifendes Konzept. Das Entwicklungskonzept setzt entsprechend der unterschiedlichen Entwicklungen in den Ortsteilen räumliche und thematische Schwerpunkte, die einer integrierten Betrachtungsweise unterliegen. In Fachgesprächen, Arbeitskreisen sowie Bürgerbefragungen wurden die die unterschiedlichen Akteure an der Erstellung des Konzeptes miteinbezogen.



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