Regionalplanung gewinnt mit anhaltender Suburbanisierung, dem demografischen
Wandel und der europäischen Integration an Bedeutung. Da die Erstellung formeller
Regionalpläne durch lange Bearbeitungszeiten und Vollzugsdefizite gekennzeichnet ist,
steigt der Bedarf an informellen Konzepten zur Abstimmung kommunaler Planungen.
Wir erarbeiten Fachgutachten als Grundlage für eine gemeinsame Siedlungs-, Gewerbe-
und Freiraumentwicklung benachbarter Städte und Gemeinden und stärken diese so für
den Wettbewerb der Regionen.

Wir unterstützen interkommunale Kooperationen bei der Definition von Zielen und der
Entwicklung von Plänen und Konzepten. Mit dem Einsatz geografischer Informations-
systeme ermöglichen wir eine optimale Aufbereitung und Verschneidung vorhandener
Daten.



Anpassungsstrategie für den Siedlungs- und Wohnungsbau
im demographischen Wandel für den Kreis Stormarn

Auftraggeber: Kreis Stormarn, 2014-2015



Als Mitglied der Metropolregion Hamburg sieht sich der Kreis Stormarn vor neue Herausforderungen angesichts der Siedlungs- und Wohnungsbauentwicklung gestellt. Die Siedlungsentwicklung im Kreisgebiet ist durch den Siedlungsdruck im Hamburger Umland und die Vorgaben der Landes- und Regionalplanung geprägt. Danach sind im Kreis u.a. Siedlungsachsen und besondere Siedlungsbereiche vorgesehen, innerhalb derer schwerpunktmäßig die Wohnungsbauentwicklung gestaltet werden soll.

Ziel der Strategie ist es, die spezifischen demographischen Handlungsbedarfe zu analysieren, die Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Städte und Gemeinden im Kreis hinsichtlich unterschiedlicher Flächenverfügbarkeiten und Bestandsentwicklungen zu skizzieren sowie umsetzbare praxis- und akteursbezogene Handlungsempfehlungen auszuarbeiten.



Kooperative Regionalentwicklungsplanung
"Auf dem Weg zum kooperativen Regionalplan"

Auftraggeber:
Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e. V., 2013-2015




Die Mitglieder des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen haben 2005 das von BPW baumgart+partner gutachterlich erarbeitete Interkommunale Raumstrukturkonzept (INTRA) beschlossen. Dieses stellt einen regionalen Ori-entierungsrahmen für die zukünftige Siedlungs-, Freiraum- und Verkehrsentwicklung dar, beschreibt Schlüsselprojekte und enthält Aussagen zur Weiterentwicklung der Kooperation.

Nachdem einige Schlüsselprojekte umgesetzt worden sind und die Ergebnisse des INTRA in Konzepte und Programme von Ländern, Kreisen und Kommunen eingeflossen sind, haben die Mitglieder des Kommunalverbundes im Jahr 2011 beschlossen INTRA fortzuschreiben. Diese Fortschreibung soll in einen "Kooperativen Regionalplan" münden, der ein aktualisiertes Leitbild, Entwicklungsziele, ein Handlungs- und Umsetzungskonzept sowie einen Vorschlag für ein dauerhaftes Arbeitsmodell zur Bearbeitung und Steuerung der raumplanerischen Zielvorstellungen enthält.



Fortschreibung des Regionalen Siedlungsstrukturkonzeptes im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2015 für die Region Hannover

Auftraggeber: Region Hannover, 2013-2015



Mit der Neuaufstellung des neuen Raumordnungsprogramms (RROP 2015) für die Region Hannover sollen auch die vor-handenen regionalplanerischen Steuerungsinstrumente für die zukünftige Siedlungsentwicklung auf den Prüfstand gestellt und weiter entwickelt werden. Dabei verfolgt die Region Hannover das Ziel, den Flächenverbrauch im Sinne des 30-ha-Ziels der Bundesregierung deutlich zu reduzieren und die Siedlungsstruktur zukunftsgerecht weiterzuentwickeln.

Dieses Ziel entspricht auch - wie sich bei der Leitbildentwicklung zeigt - dem Wunsch der beteiligten Bürger, die der Baulückenbebauung den Vorrang einräumen. Die Entwicklung von Siedlungsflächen soll besser abgestimmt und unter Berücksichtigung des demografischen Wandels bedarfsgerecht auf der Grundlage der vorhandenen Infrastrukturausstattung und ÖPNV-Anbindung erfolgen.


Bundeswettbewerb "kommKOOP – Erfolgreiche Beispiele interkommunaler Kooperationen"

Auftraggeber:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn




Im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung hat BPW baumgart+partner innerhalb des MORO-Forschungsprogrammes in den Jahren 2005 - 2006 den bundesweiten Wettbewerb "kommKOOP - Erfolgreiche Beispiele inter-kommunaler Kooperationen" organisiert, koordiniert und dokumentiert.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit, der Auslobung des Wettbewerbes und der Durchführung eines Kolloquiums bestand die Aufgabe des Büros vor allem in der Aufbereitung der teilnehmenden 167 Kooperationsvorhaben in Form von Steckbriefen für die Auswahl der Wettbewerbsgewinner durch eine Empfehlungskommission.

Im Rahmen der Vorprüfung galt es insbesondere die Beiträge hinsichtlich ihres Innovationsgehaltes und der Nachhaltigkeit als Entscheidungsgrundlage für die Jury zu beurteilen. Das Büro BPW baumgart+partner war zudem über die gesamte Laufzeit des MORO-Vorhabens Ansprechpartner für die Bewerber. Der Wettbewerb wurde in enger und erfolgreicher Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.



Interkommunales Raumstrukturkonzept Region Bremen
(INTRA)

Auftraggeber:
Freie Hansestadt Bremen




Das Raumstrukturkonzept INTRA dient einer abgestimmten Siedlungs-, Verkehrs-, Gewerbe- und Freiraumentwicklung für die Städte und Gemeinden der Region Bremen. Mit INTRA wollen die Gebietskörperschaften einen ersten Schritt in Richtung einer dauerhaften und verbindlicheren Kooperation gehen.

Die Bearbeitung von INTRA erfolgte auf Grundlage einer detaillierten Bestandsanalyse, Expertengesprächen, Planwerkstätten und Interviews in den Gemeinden sowie durch die Begleitung einer Koordinierungsgruppe. Für spezielle Themen, wie z.B. der Einzelhandelsproblematik, wurden Experten hinzugezogen.




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