Bauleitplanung bewegt sich zwischen aktuellen Diskussionen um
Leitbilder für die europäische Stadt und dem Umgang mit knappen
Ressourcen der öffentlichen Hand in strategischer Kopplung mit privat
initiierten Planungsvorhaben.

Wir begleiten Kommunen bei den stetigen Herausforderungen im
Bauplanungsrecht und aktuellen Rechtsprechungen. Mit der Nutzung
des Internets und der Moderation von Veranstaltungen stehen wir für
effektive und integrierende Beteiligungsverfahren.

Unseren privaten Auftraggebern bieten wir eine umfassende Entlastung
durch die Koordination des gesamten Planverfahrens und der direkten
Kommunikation mit Verwaltungen, Fachplanern und Planungsbetroffenen.

Im Sinne einer "schlanken" Bebauungsplanung und der planerischen
Zurückhaltung sind wir um einfache und lesbare Regelungen bemüht, die
ihre Grundlage in klaren und robusten städtebaulichen Konzepten haben.
Unsere Bauassessoren stehen für eine größtmögliche Rechtssicherheit der
Pläne und Abwägungsprozesse.



Städtebaulicher Entwurf "Wohngebiet Giselbertstraße"
Hansestadt Buxtehude (2016)

Auftraggeber: Hansestadt Buxtehude





Die demographische Entwicklung der Hansestadt Buxtehude ist in den vergangenen Jahrzehnten durch eine stetige Zunahme der Bevölkerungszahlen gekennzeichnet. Als Mittelzentrum in der Metropolregion Hamburg ist auch für die Zukunft mit einem weiteren Bevölkerungswachstum und einer anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum zu rechnen.

Das Gebiet nördlich der Giselbertstraße, im Westen der Stadt gelegen, bietet als eine der letzten großen Wohnbauentwicklungsflächen die Möglichkeit unterschiedliche Typologien sowie einen mehrheitlichen Anteil von Geschosswohnungsbau zu entwickeln. Zur Ermittlung der Wohnraumbedürfnisse und Einbeziehung der Buxtehuder Bevölkerung in die Planung wurde im Jahr 2016 ein umfangreiches Beteiligungsverfahren von der Hansestadt Buxtehude durchgeführt.

In mehreren Bürgerwerkstätten wurden städtebauliche Ideen entwickelt und daraus abgeleitete Bebauungsvarianten diskutiert. Ortsbildprägendes Element des neuen Wohngebietes "Giselbertstraße" ist ein Grünzug, der sich vom zentralen Ort des Eingangsbereichs an der Giselbertstraße zunächst in Richtung Norden und dann nach Westen erstreckt.

Der Grünzug stellt das Rückgrat des Plangebietes dar. Als öffentlicher Freiraum verbindet er den nördlichen mit dem südlichen Teil des Wohngebietes und übernimmt als Naherholungsraum Aufenthaltsfunktionen für die jüngeren und älteren Bewohnerinnen und Bewohner des Wohngebietes als auch für die Anlieger des Königsdamms.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.zukunft-giselbertstrasse.de



Bremen
VEP 79

Auftraggeber: Stadtgemeinde Bremen



Ziel der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen zur Erweiterung der Betriebsflächen der AES System GmbH sowie die Schaffung eines gestalteten Übergangs von den gewerblichen Bauflächen zu den angrenzenden Dauerkleingärten. Hierfür werden ein Gewerbegebiet sowie öffentliche Grünflächen mit einem Graben sowie einem Tümpel festgesetzt. Die Planung dient im Sinne von § 1 Abs. 6 Nr. 8a und c BauGB der Stärkung der Bremischen Wirtschaft sowie der Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Plangebiet ist rd. 1,3 ha groß. Vorhabenträgerin im Verfahren ist die AES-Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH, ein mittelständiges Unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen Konstruktionsdienstleistungen für die Luftfahrt sowie Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb von LED- Leucht- und Stromversorgungssystemen für Flugzeugkabinen.



Göttingen Bebauungsplan
"Nördlich Friedrich-Ebert-Straße"

Auftraggeber:
Creativ-Haus Planungs- und Bauträger GmbH, Göttingen




Mit dem Bebauungsplan soll eine Nutzungsstruktur geschaffen werden, die sich aus den Vorgaben des Flächennutzungsplanes entwickelt und ein konfliktfreies Nebeneinander von bestehender Bebauung und neuer Bebauung ermöglicht. Ziel des Bebauungsplanes ist es, gemäß dem Planungsgrundsatz des § 1 Abs. 6 Nr. 2 sowie gemäß § 13 a Abs. 2 Nr. 3 BauGB, den Wohnbedürfnissen der Göttinger Bevölkerung nachzukommen. Dies soll mit der Festsetzung eines allgemeinen Wohngebietes in einer der Umgebung angemessenen Bebauungsdichte mit ca. 18 Wohneinheiten erfolgen.

Durch die Realisierung von Doppelhäusern und Hausgruppen soll kostengünstiger Wohnraum für Familien geschaffen werden. Mit der Entwicklung neuer Wohneinheiten auf einer Gewerbebrache wird im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung ein städtebaulicher Missstand beseitigt, der sich bisher negativ auf das Ortsbild im Stadtteil Weende ausgewirkt hat. Als erster Schritt der Konversion des ehemaligen Huhtamaki-Geländes soll hier ein städtebaulicher Akzent gesetzt werden.



Delmenhorst
"Am Wollepark"

Auftraggeber: Stadt Delmenhorst



Der Bebauungsplan Nr. 332 dient der geordneten städtebaulichen Entwicklung eines Gewerbe- und Mischgebietes in städtebaulich integrierter Lage mit Nähe zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt. Ziel ist die Ansiedlung von Gewerbebetrieben und somit die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie auch die Entwicklung eines mischgenutzten Quartiers, in dem Wohnen und Arbeiten unter einem Dach möglich ist. Des Weiteren soll der prägende Baumbestand entlang der Straße "Am Wollepark" erhalten und zu einem grünen Abschluss des Quartiers gegenüber der Bebauung der Straße Am Wollepark 8-14 umgestaltet werden.

Ziel der Planung ist auch ein Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben und Vergnügungsstätten, um keinen zur Innenstadt und zum Jute-Center konkurrierenden neuen Einzelhandels- und Freizeitstandort zu eröffnen. Mit dem Ausschluss von Vergnügungsstätten sollen weitere Trading-Down-Effekte, also nachteilige Entwicklungen des Sanierungsgebietes, verhindert werden.



Apensen Waldorfschule
VEP 34

Auftraggeber: Gemeinde Apensen



Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 34 "Waldorfschule" schafft die planungsrechtliche Grundlage zur Errichtung einer Waldorfschule mit dazugehörigen Schuleinrichtungen in der Gemeinde Apensen. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von knapp 1,3 ha und wurde bisher landwirtschaftlich genutzt.

Mit der Planung verfolgt die Gemeinde das Ziel, das Bildungsangebot in Apensen zu erweitern und somit die Lebensqualität zu verbessern. Des Weiteren wird mit der Ansiedlung das kulturelle Angebot durch Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte, Vorträge und Feste der Waldorfschule erweitert. Vorhabenträgerin des Verfahrens ist der Verein der Freien Waldorfschule Buxtehude.



Verden
VEP 8

Auftraggeber: Stadt Verden



Die Stadt Verden hat im Jahre 2007 als Orientierungsrahmen für die zukünftige Stadtentwicklung das integrierte städtische Entwicklungs- und Handlungskonzept "ISEK" beschlossen, das als Leitzziel der räumlichen Entwicklung eine Stärkung der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung vorsieht. In Bezug auf die Befriedigung der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bedeutet eine Umsetzung dieses Leitziels die Nutzung innerörtlicher brachliegender oder untergenutzter Flächen für den Wohnungsbau, so auch für das rd. 7000m² Plangebiet zwischen der Zollstraße und der Straße "Hohe Leuchte".

Auf der ehemals gewerblich genutzten Grundstücksfläche entstehen im Auftrag der Kreisbaugesellschaft des Kreises Verden 45 Wohneinheiten in Geschossbauweise, die allesamt barrierefrei zu erreichen sind. Zentral gelegen ist ein Garten, der für alle Bewohner nutzbar ist.

Für die bestehende Baulücke entlang der Straße "Hohe Leuchte" ermöglicht der Bebauungsplan die Errichtung von rd. 12 weiteren Wohneinheiten in einer dreigeschossigen Bauweise.



Bebauungsplan "Am Sööln"
Stadt Buchholz i.d.N.

Auftraggeber: Stadt Buchholz in der Nordheide



Um den Wohnbedürfnissen der eigenen Bevölkerung und insbesondere denen junger Familien nachzukommen, sollen im Ortsteil Dibbersen Wohnbaulandreserven erschlossen werden. Das Gebiet und seine Umgebung sind geprägt durch die ehemalige bäuerliche Kultur-landschaft und einer aufgelockerten Einzelhausbebauung.

Mit der Bauleitplanung soll eine Nutzungsstruktur geschaffen werden, die ein konfliktfreies Nebeneinander von Wohn- und Dorfgebieten ermöglicht. Ziel des Bebauungsplanes ist, durch die Ausweisung eines neuen Wohngebietes den Wohnbedürfnissen der örtlichen Bevölkerung nachzukommen und eine geordnete städtebauliche Entwicklung sicherzustellen, die auch eine Nachverdichtung bereits bebauter Grundstücke ermöglicht. Darüber hinaus ist der Übergangsbereich zwischen Stadt und Umland städtebaulich und landschaftsplanerisch harmonisch zu gestalten, um somit die Ortsrandqualitäten zwischen Siedlungs- und Freiraumflächen zu verbessern.



Bebauungsplan Nr. 94 I "Stadteingang Nordertor"
Stadt Verden

Auftraggeber: Stadt Verden



Der Rat der Stadt Verden (Aller) hat beschlossen, die nördliche Stadteingangssituation zur Innenstadt - das "Nordertor" - städtebaulich neu zu ordnen und verkehrstechnisch zu optimieren. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Grundlage und als Ersatz für ein Planfeststellungsverfahren zum Umbau des Verkehrsknotenpunktes "Nordertor" wurde am 28.10. 2008 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 94 I "Stadteingang Nordertor" gefasst.

Anlass der Planung sind zum einen städtebaulich-funktionale und gestalterische Mängel des Nordertors sowie zum anderen eine mangelnde Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes "Nordertor", an dem die Straßen Johanniswall, Große Straße, Nordbrücke und Bremer Straße aufeinander treffen. Die vorgenannten Mängel sind im Zusammenhang zu betrachten, denn die Verkehrsführung und Dominanz der Verkehrsflächen im Nordertor tragen dazu bei, dass der Stadteingang nur eingeschränkt wahrgenommen werden kann. Mit der Planung soll zudem ein Angebot an neuen Stellplätzen geschaffen werden, die in einem Parkhaus im Bereich des derzeitigen Stadtwerkegeländes untergebracht werden sollen.

Des Weiteren beabsichtigt die Stadt Verden - auf Grundlage der Verkehrsuntersuchung "Knotenpunkt Nordertor" - auch die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs am Knotenpunkt Nordertor sowie die Anbindung des Johanniswalls und der Großen Straße zu optimieren.



VEP 48 "Maritimes Wohnen an der Lesum"
Bremen-Nord

Auftraggeber:
Zweite Immobiliengesellschaft Vegesack mbH & Co.KG




Mit der Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 24 neuen Wohneinheiten, einer Gastronomie und einem Wohn-/Bürohaus soll der vermehrten Nachfrage nach Wohnraum in integrierten innerstädtischen Lagen nachgekommen werden. Hervorzuheben ist die direkte Lage an der Lesum, die eine besondere Qualität darstellt.

Ziel der Planung ist, durch die Ausweisung eines Mischgebietes einerseits den Wohnbedürfnissen der örtlichen Bevölkerung nachzukommen und andererseits Angebote für nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe zu schaffen. Durch die neue Mischnutzung mit Wohnungen, Gastronomie und gewerblichen Nutzungen erfährt das Plangebiet und seine Umgebung eine städtebauliche Aufwertung. Die Eingangssituation zum Ortsteil Burg an der Burger Brücke wird ebenfalls durch die neue Bebauung aufgewertet. Die Aufhebung der Gewerbefläche führt darüber hinaus zu einer Lösung städtebaulicher Spannungen zwischen dem Gewerbe und den südlich angrenzenden Wohngebieten. Darüber hinaus ist der Übergangsbereich zwischen Stadt und Umland städtebaulich und landschaftsplanerisch harmonisch zu gestalten, um somit die Ortsrandqualitäten zwischen Siedlungs- und Freiraumflächen zu verbessern.



Bebauungsplan Nr. 105a "Wohngebiet Feldmannweg Süd"
Stadt Buxtehude

Auftraggeber:
Volksbank Stade.Cuxhaven eG, Stade




Um der Nachfrage nach Wohnraum der Buxtehuder Bevölkerung und insbesondere den Bedürfnissen junger Familien nachzukommen, hat die Stadt in ihrem Flächennutzungsplan 2010 neue Wohnbauflächen in Arrondierung zu den bisherigen Siedlungsbereichen ausgewiesen. Bei der Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes in einer der Umgebung angemessenen Bebauungsdichte mit ca. 38 Wohneinheiten stehen dabei insbesondere die Belange von Familien mit Kindern im Vordergrund.

Mit dem Bebauungsplan Nr. 105 A "Feldmannweg Süd" soll eine Nutzungsstruktur geschaffen werden, die ein konfliktfreies Nebeneinander von bestehender Bebauung und neuer Bebauung ermöglicht. Mit der Ausbildung eines grünen Siedlungsrandes entlang des Buxtehuder Stadtgrabens ist der Übergangsbereich zwischen Bebauung und angrenzender Landschaft harmonisch zu gestalten, um somit die Ortsrandqualitäten zwischen Siedlungs- und Freiraum zu verbessern.



Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 51
"Verbrauchermarkt Meinert-Löffler-Straße" in Bremen

Auftraggeber:
Hanseatische Grundbesitz AG, Bremen




Das Plangebiet ist der Standort der ehemaligen Stadtküche Leschnik, die ihren Betrieb aufgegeben hat. Seither stehen die Gebäude leer und verfallen zunehmend. Dieser städtebauliche Missstand sowie das Interesse der Vorhabenträgerin Hanseatische Grundbesitz AG, an diesem Standort einen Verbrauchermarkt und einen Fachmarkt zu errichten, sind Anlass der Planung. Mit einer Verkaufsfläche von insgesamt rd. 2.400 m² kann das Vorhaben auf Grundlage des bisherigen Bauplanungsrechts nicht errichtet werden, da großflächige Einzelhandelsbetriebe nur in Kerngebieten oder für sie festgesetzten Sondergebieten zulässig sind.

Ziel der Planung ist zum einen die Beseitigung des städtebaulichen Missstandes des brachliegenden Geländes der ehemaligen Stadtküche sowie die städtebauliche Aufwertung und Neugestaltung des Plangebietes. Das städtebauliche Konzept sieht die vollständige Beseitigung der bisherigen Bebauung und eine neue Gebäudeanordnung vor, die sich zur Meinert-Löffler-Straße hin öffnet.



1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 149 Teilabschnitt 2
"Westlich Elsflether Straße", Stadt Delmenhorst

Auftraggeber: Stadt Delmenhorst



Das Plangebiet der 1. Änderung ist rd. 6,5 ha groß und liegt zwischen der Welse und Elsflether Straße nördlich der Nordenhamer Straße. Das Gebiet ist geprägt durch die Lagerhalle eines Logistikbetriebes sowie durch Gewerbehallen mit Büroräumen, die von Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Großhandel, Versandhandel, Kaffeeröstung und Möbelproduktion genutzt werden. Anlass der Bebauungsplanänderung ist die vermehrte Nachfrage von Einzelhandelsbetrieben und Vergnügungsstätten nach Grundstücken in den Delmenhorster Gewerbegebieten. Problematisch an dieser Entwicklung ist, dass aufgrund von Einzelhandelsbetrieben in Gewerbegebieten Kaufkraft aus den zentralen Versorgungsbereichen abgezogen wird. In Bezug auf Vergnügungsstätten zeigt die Erfahrung, dass die Errichtung einer Vergnügungsstätte die Ansiedlung weiterer Vergnügungsstätten nach sich zieht, so dass diese in besonderer Weise zur städtebaulichen Prägung und Entwicklung eines Baugebietes beitragen können. Zur Steuerung der Ansiedlung von Vergnügungsstätten hat die Stadt Delmenhorst im Jahr1990 einen Vergnügungsstättengliederungsplan aufgestellt. Dieser bezieht sich jedoch nur auf die Kerngebiete der Innenstadt, so dass eine planerisch ungesteuerte Ansiedlung von Vergnügungsstätten in den Gewerbegebieten der Stadt weiterhin möglich ist. Aus den vorgenannten Gründen beabsichtigt die Stadt Delmenhorst im Plangebiet den Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben und Vergnügungsstätten.



Bebauungsplan Nr. 60 "Stübenkoppel"
Stadt Reinbek

Auftraggeber: Stadt Reinbek



Mit dem Bebauungsplan Nr. 60 "Stübenkoppel" - Teilbereich 1 (nördlicher Bereich) beabsichtigt die Stadt Reinbek zum einen die Umsetzung der städtischen Einzelhandelskonzeption mit dem Ziel der Steuerung der Ansiedlung neuer Einzelhandelseinrichtungen. Der Bebauungsplan soll zur notwendigen Sicherung der städtebaulich integrierten Nahversorgungsstrukturen im Stadtteil Neuschönningstedt beitragen, indem im Plangebiet der Einzelhandel ausgeschlossen wird.
Ziel des Bebauungsplanes ist die Sicherung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse in dem durch Wohngebäude, Sportnutzungen und Gewerbebetrieben geprägten Plangebiet. Des Weiteren zielt die Planung zur Förderung der lokalen Ökonomie im Sinne von § 1(6) Nr. 8a BauGB darauf ab, das Gebiet als Standort für Betriebe, die das Wohnen nicht wesentlich stören, zu sichern. Der Bestand im Plangebiet wird durch die Festsetzung von Mischgebietsflächen erhalten, so dass sowohl der besondere Schutzbedarf der Wohnnutzungen als auch der Bestand und künftige Entwicklungsmöglichkeiten der gewerblichen Nutzungen im Plangebiet planungsrechtlich abgesichert werden.



3. Änderung des Bebauungsplan Nr. 52
"Gewerbegebiet Schönningstedt", Stadt Reinbek

Auftraggeber: Stadt Reinbek



Das Plangebiet der 3. Änderung ist rd. 6,6 ha groß und liegt östlich des Glinder Weges (Kreisstraße 80) zwischen den Stadtteilen Alt-Reinbek und Schönningstedt. Es wird durch die Gutenbergstraße in einen westlichen und östlichen Bereich geteilt. In dem Plangebiet haben sich Betriebe der Branchen Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Großhandel sowie auch Dienstleistungsunternehmen angesiedelt. Anlass der Bebauungsplanänderung ist die vermehrte Anfrage von Einzelhandelsbetrieben, insbesondere mit zentren- und nahversorgungsrelevanten Warensortimenten, nach Grundstücken im Gewerbegebiet Reinbek, das aufgrund seiner Lage zwischen den Stadtteilen Schönningstedt und Alt-Reinbek und fehlender fußläufig akzeptabler siedlungsstruktureller Bezüge als städtebaulich nicht integriert zu beurteilen ist. Ziel der Planung ist somit die Sicherung der zentralen städtischen Versorgungsbereiche "Innenstadt", "Am Ladenzentrum/Täbyplatz" und "Grenzweg/Eichenallee" sowie die Steigerung der Attraktivität der Innenstadt durch die gezielte Ansiedlung von Läden und Geschäften mit zentrenrelevanten Sortimenten. Ein weiteres Ziel ist, den Flächenverbrauch durch Einzelhandel in den Reinbeker Gewerbegebieten zu begrenzen und somit gewerbliche Bauflächen für das produzierende und verarbeitende Gewerbe vorzuhalten.



Bebauungsplan 21a "Gewerbe-/Industriegebiet Deltastraße"
Gemeinde Ritterhude

Auftraggeber: Gemeinde Ritterhude



Das Plangebiet der 5. Änderung ist rd. 23 ha groß und liegt im Ortsteil Ritterhude östlich der "Neuen Landstraße" und nordwestlich der Gleisanlagen der Eisenbahnlinie Bremen-Bremerhaven. Es teilt sich in einen nördlichen Bereich, der durch Gewerbe-, Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe geprägt ist und in einen südlichen Teil, in dem vorwiegend Industriebetriebe ansässig sind.
Anlass der Planänderung sind die Zunahme von Einzelhandelsbetrieben im städtebaulich nicht integrierten Plangebiet sowie der Mangel an Gewerbeflächen in Ritterhude für produzierende Industrie-, Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Das Plangebiet ist städtebaulich nicht integriert, da es außerhalb des Ortszentrums und jeglicher Wohngebiete liegt.
Die Gemeinde Ritterhude beabsichtigt im Plangebiet eine Steuerung der Einzelhandelsentwicklung. Ziel der Planung ist somit die Sicherung und Steigerung der Attraktivität des zentralen Versorgungsbereiches Riesstraße durch den Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben mit zentrenrelevanten Sortimente und durch die gezielte Ansiedlung von Läden und Geschäften mit zentrenrelevanten Sortimenten in der Riesstraße.



Bebauungsplan 41 "Am Großen Geeren"
Gemeinde Ritterhude

Auftraggeber: Gemeinde Ritterhude



Das Plangebiet ist rd. 1,0 ha groß und liegt im Ortsteil Ritterhude an der Straße "Am Großen Geeren". Es ist geprägt von zwei leerstehenden Gewerbebauten sowie einer größeren brachliegenden Fläche. Anlass der Planung ist die städtebauliche Ordnung und Entwicklung der seit mehreren Jahren brachliegenden Gewerbefläche. Das Gebiet löst städtebauliche Spannungen aus, die die Aufstellung eines Bebauungsplanes erfordern.
Mit der verbindlichen Bauleitplanung soll eine gemeinde- und sozialverträgliche Nutzungsstruktur geschaffen werden, die sich aus den Vorgaben des Flächennutzungsplanes entwickelt und ein konfliktfreies Nebeneinander von Wohnen und gewerblicher Nutzung ermöglicht.

Mit der Festsetzung eines Gewerbegebietes verfolgt die Gemeinde das Ziel, dem Mangel an Ritterhuder Gewerbeflächen entgegenzuwirken. Die Planung trägt somit zur Stärkung des Gewerbestandortes Ritterhude und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.



Bebauungsplan Nr. 105 "Rübker Str./Feldmannweg",
Stadt Buxtehude

Auftraggeber:
EWE Urbanisation Dienstleistungs GmbH, Bremervörde




Der Bebauungsplan Nr. 105 "Wohngebiet Rübker Str./Feldmannweg" schafft die planungsrechtliche Grundlage für die Errichtung von rd. 50 Wohneinheiten in Ergänzung zur bestehenden Bebauung am Feldmannweg. Ziel der Planung ist die Entwicklung eines allgemeinen Wohngebietes sowie die Stärkung der Ortsrandqualitäten durch eine "Grüne Siedlungskante" entlang des Buxtehuder Stadtgrabens.

Das städtebauliche Konzept orientiert sich an den Bedürfnissen junger Familien indem über kurze, verkehrsberuhigte Stichwege einzelne Wohnquartiere ausgebildet werden. Über Fuß- und Radwege erfolgt die direkte Anbindung der Quartiere an den Buxtehuder Stadtgraben, so dass dieser in das neue Wohngebiet miteinbezogen wird.



Bebauungsplan Nr. 16 "Koppelweg, Lindenstraße, Schulstraße"
Platjenwerbe
Gemeinde Ritterhude

Auftraggeber: Gemeinde Ritterhude



Der Bebauungsplan Nr. 16 stellt eine Bestandsplanung mit einer der örtlichen Situation angemessenen baulichen Nachverdichtung dar. Ziel der Planung ist die Erhaltung der historisch gewachsenen Nutzungsstruktur, die durch eine enge Verzahnung von Wohn- und Freiräumen bestimmt wird. Dieses Ziel wird erreicht über die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes in Verbindung mit der Festsetzung der prägenden Bestandteile des Orts- und Landschafts- bildes.

Mit der Planung werden die Baumbestände sowie eine ortsbild- prägende Binnengrünfläche als Elemente der ehemals bäuerlichen Kulturlandschaft erhalten und somit die identitätsstiftenden Merkmale und die hohe Wohnqualität der Ortschaft Platjenwerbe langfristig gesichert. Die grünordnerischen Festsetzungen dienen auch der Erhaltung der "grünen" Siedlungskante Platjenwerbes und somit der Abgrenzung der Ortschaft zur Großstadt Bremen.


Bebauungsplan "Soltauer Straße / Ecke Heidekamp",
Stadt Buchholz i.d.N.

Auftraggeber: Stadt Buchholz i.d.N.



Ziel des Bebebauungsplanes ist die städtebauliche Ordnung und Entwicklung einer durch Wohnbebauung und Gewerbebetriebe geprägten Gemengelage. Neben der Sicherung der bestehenden Nutzungen stellte eine besondere Herausforderung die Nachverdichtung mit Wohnhäusern auf dem Gelände einer ehemaligen Bauschuttdeponie dar. Zur Sicherstellung gesunder Wohnverhältnisse wurde gemäß § 9 Abs. 2 BauGB eine bedingende Festsetzung gewählt, die eine Sanierung des Deponiekörpers durch Boden- austausch vor der Errichtung der Wohngebäude bestimmt. Darüber hinaus wurde ein Schutzabstand zum rekultivierten Bereich des Deponiekörpers festgesetzt. Aufgrund der Lage der Wohngebiete an der Stadtradialen "Soltauer Straße" und der damit verbundenen Lärmimmissionen erfolgte auf Basis von fünf Lärmpegelbereichen die Festsetzung passiver Lärmschutzmaßnahmen.



Bebauungsplan Nr. 23 'Kerngebiet südlich
des Bahnhofs/ehem. Birkelgelände', Stadt Buxtehude

Auftraggeber:
Grundstücksgesellschaft Stader Straße mbH




Die in unmittelbarer Bahnhofsnähe gelegene Brachfläche der ehemaligen Birkelwerke stellt eines der größten Entwicklungspotenziale der Stadt Buxtehude dar. Um dem innerstädtischen Standort und der Verbindungsfunktion des Plangebietes zwischen Stadtmitte und Südstadt gerecht zu werden, setzt der Bebauungsplan Kerngebiete fest. Im Rahmen eines PPP-Verfahrens wurde mit der Planung die Ansiedlung von Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben verfolgt.



Textbebauungspläne 'Ahornweg West', 'Am Hornfeld',
'Am Nordring', 'An der Soltauer Bahn', "Suerhop Nord'
Stadt Buchholz i.d.N.

Auftraggeber: Stadt Buchholz i.d.N.5



Zur Legalisierung ungenehmigter Wohn- und Wochenendhäuser in den Waldgebieten der Stadt Buchholz i.d.N. wurden fünf Textbebauungspläne erarbeitet, für die entsprechend der örtlichen Prägung und der Dimensionen der bestehenden Häuser unterschiedliche Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung getroffen wurden.

Der Schwerpunkt des Verfahrens war der Umgang mit der naturschutzfachlichen Problematik 'Wohnen im Wald' sowie die 'gerechte' Abwägung öffentlicher und privater Belange.


Bebauungsplan 'Bahnhof', Stadt Buchholz i.d.N.
AG mit Rüppel & Partner Landschaftsplanung, Hamburg

Auftraggeber: Stadt Buchholz i.d.N.



Der Bebauungsplan "Bahnhof" stellt die planungsrechtliche Grundlage dar, den Buchholzer Bahnhof aus seiner Insellage zwischen den Gleisen zu lösen und die Erreichbarkeit der Gleise durch eine neue Fußgängerbrücke zu verbessern. Mit der neuen Brücke wird eine direkte fußläufige Verbindung mit der Innenstadt im Norden und mit dem angrenzenden Stadtteil im Süden ermöglicht. Die Sackgassensituation des Bahnhofs wird somit überwunden, zugunsten einer nach drei Himmelsrichtungen offenen, die Frequenz des Bahnhofs erheblich fördernden sowie auch städtebaulich integrierenden Lösung.

Mit der Ausweisung von Kerngebieten, der Einrichtung einer neuen Stadtbusanbindung von Norden aus und der Sanierung des Bahnhofs erwartet die Stadt neue Entwicklungsimpulse sowohl für das Stadtzentrum als auch für die Südstadt.



Bebauungsplan 'Windkraftanlagen Bevern'
Stadt Bremervörde

Auftraggeber:
ORBIS Energie- und Umwelttechnik GmbH, Rotenburg




Mit Hilfe der Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungspläne verfolgt die Stadt Bremervörde das Ziel, die Standorte und Höhe sowie auch den naturschutzrechtlichen Ausgleich für Windkraftanlagen zu steuern.

Der Bebauungsplan “Windpark Bevern” setzt ein Sondergebiet für drei Windkraftanlagen fest und basiert auf einer Voruntersuchung zur Ermittlung potenzieller Standorte für Windkraftanlagen und zur Bewertung des jeweiligen Konfliktpotenzials.



Bebauungspläne Nr. 55 A-D 'Estetalkaserne'
Stadt Buxtehude

Auftraggeber: Estetal Grundbesitz mbH



Mit den Bebauungsplänen Nr. 55 A - D wurde auf einem ehemaligen Kasernengelände in Buxtehude - unter Erhaltung und Umnutzung einzelner Gebäude - ein lebendiges Quartier mit Wohnungsangeboten für Single- und Familienhaushalte geschaffen.

Die Bebauungspläne stellen den letzten Schritt eines Planverfahrens dar, das mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans begonnen und durch Gutachterverfahren fortgesetzt wurde. Die Bebauungspläne sehen eine Mischung aus Reihen-, Doppel- und freistehender Einfamilienhausbebauung vor.



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